Die schönsten Orte in der Eifel
Die Eifel, das westlichste Mittelgebirge Deutschlands ist im Städteviereck Trier, Koblenz, Köln und Aachen gelegen. Für Geologen ist es ein interessantes „Schachbrett“ aus Gesteinsuntergründen des Erdaltertums, Ablagerungen von Urmeeren und jüngeren, vulkanischen Formationen.
Dem Urlauber und Wanderer erschließt sich die Eifel in den bekannten Regionen Hohes Venn, Schnee-Eifel, Hohe Eifel und Vulkaneifel. Die Kleinstadt Monschau, nahe der Belgischen Grenze gelegen, ist das Tor zum Venn und somit ein idealer Urlaubsstandort für Ausflüge in den Nationalpark Eifel. Im Roten Rathaus der alten Tuchmacherstadt steht eine freitragende Eichenholztreppe über drei Stockwerke(!) und im Gewölbekeller gibt es Zwickelbier zu jeder Tageszeit. Noch bekannter ist das Bit. In seiner Heimatstadt Bitburg kann man sich auf Spurensuche begeben - vorbei am Bierbrunnen zu keltischen und römischen Zeitzeugen.
Bad Münstereifel, das romantische Fachwerkstädtchen an der Erft, besitzt noch alle vier altertümlichen Stadttore. So gelangt man aus allen Himmelsrichtungen in die lebendige Altstadt hinein und wieder hinaus in die erholsame Natur. Der Lieserpfad verbindet die Verbandsgemeinde Daun mit der Stadt Manderscheid und führt durch eine Landschaft mit besonderem Charakter. Es geht vorbei an vulkanischen Kegeln, Trichtern und Ergußgestein. Besonders markant sind die Maare, mit Wasser gefüllte, von gesunden Baumgürteln gesäumte Vertiefungen, die nur in der Eifel in solcher Vielzahl auftreten.
Von Koblenz aus kann man die Deutsche Vulkanstraße erkunden. Die erste Rast beginnt bereits am Laacher See. Das berühmte Kloster Maria Laach mit der imposanten Abteikirche ist fast Pflichtprogramm. Die bunten Farben des Eifel-Tuff bilden an den romanischen Gebäuden einen bunten Kontrast zu und schwarz-dunkler Basaltlava und Schiefer.
Im Frühjahr wird die Eifel zum erklärten Paradies für motorisierte Zweiradfahrer, deren Strecken nicht nur zur berühmten Nürburg führen. Die Südeifel feiert alljährlich den „Herbst in Gläsern“: Der Kurort Bad Neuenahr-Ahrweiler ist das Tor zum Ahrtal, dem erklärten Rotweinparadies Deutschlands. Die mittelalterliche Stadtmauer von Ahrweiler ist noch vollständig erhalten und schützt seine Fachwerkarchitektur, die Roemervilla und sein AhrWeinForum. Neuenahr, die jüngere Nachbarstadt, besitzt den Charme eines besonderen Eifel-Kurbades - und die weltbekannte Appolinaris-Quelle.
Andere „Pilger“ bevorzugen den edlen Tropfen von der Mosel und regenerieren in Bad Bertrich, das die einzige 32 Grad warme Glaubersalzquelle Deutschlands besitzt und deren Heilkraft schon den Römern bekannt war.
Und was gibt es in der Schneifel zu erleben? Wenn Schnee fällt, wird der Schwarze Mann (698 m hoch) weiß bedeckt und in der Kleinstadt Prüm - mit Basilika und Abtei - ist Hochsaison. Das ist die Ausnahme, denn in der Eifel ist zu allen Jahreszeiten Urlaubssaison!
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